|
In Nordhorn war für den AFC nichts zu gewinnen |
|
|
|
Geschrieben von M.Hasenberg
|
|
Sonntag, 19. September 2004 |
|
19.09.2004 - Es kam wie befürchtet. Gegen eine spielstarke Nordhorner Mannschaft wurde der AFC mit einer 2:0 Niederlage auf die lange Heimreise geschickt.
Bitter: nach einer roten Karte gegen Sven Tramm (Foto) musste der AFC 88 Minuten mit einem Mann weniger spielen.
Der enttäuschende Sonntag Nachmittag begann nur zwei Minuten nach dem Anpfiff der Partie: Sven Tramm klärt einen Torschuß regelwidrig auf der Linie mit der Hand, sieht dafür regelgerecht die rote Karte.
Nordhorns Routinier Goolkate fackelt nicht lange, verwandelt den fälligen Strafstoß sicher zum 1:0
Warum ein etablierter Spieler wie Tramm den Ball allerdings mit der Hand abwehrt, darüber darf gerne noch ein paar Minuten nachgedacht werden...
Weniger lange musste man dagegen über die Konsequenzen dieses Platzverweises nachdenken - mit einem Mann weniger war heute in Nordhorn nichts zu holen.
Zwar reagierte Trainer Andreas Prohn, brachte nach einer halben Stunde mit Ex-Profi Roger Stilz einen neuen Mann für das offensive Mittelfeld. Doch auch der Schweizer schaffte es nicht, genügend Druck in Richtung des gegnerischen Tors aufzubauen.
Im Gegenteil: nach einer Stunde Spielzeit kam Goolkate völlig frei zum Schuß, erhöhte auf 2:0.
Auch zwei weitere frische Spieler, von Prohn eine Viertelstunde vor dem Abpfiff ins Rennen geschickt, konnten an der Niederlage nichts mehr öndern.
Was bleibt als Fazit: Nordhorn siegt, Altonas Fans fahren frustriert nach Hause, und jeder, der die Mannschaften aus Niedersachsen schon vor der Saison als sehr stark einstuften, fühlen sich wieder einmal bestätigt.
Eintracht Nordhorn - Altona 93
AFC-Aufstellung: Hinz - Kement , Weber, Tramm, Henning - Laczkowski, Marschall (30. Stilz), Bajramovic (75. Jurkschat), Hartmann - Fredenburg, Sachs (75. von Wensierski)
Tore: 1:0 Goolkate (2./FE), 2:0 Goolkate (59.)
Rote Karten: Tramm
Schiedsrichter: Becker
|