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Wenn am Mittwoch (13. 2.) um 19.00 Uhr der Ball wieder auf der Adolf-Jäger-Kampfbahn rollt, sind anufregende Wochen für die Oberliga-Mannschaft von Altona 93 vergangen.
Ein Abschluß der Hinrunde auf dem (planmässigen) fünften Tabellenplatz, sehr entwickelter, schneller und moderner Fußball machten viele Fans stolz auf "ihre" Mannschaft und liessen die Kritik an der sportlichen Leitung, die zur Beginn der Saison geäussert wurde, verstummen.
Der Verzicht des Vorstandes auf einen Lizenz-Antrag ließ Träume platzen, von denen Reste wohl noch bis zum 17.3. (Abgabe der ersten Lizenzunterlagen) weiter spuken werden. Die Abwerbeversuche mancher Vereine und das kollektive "Nein" aller Spieler jetzt den Verein zu wechseln, zeigten wie es um die Moral in der Mannschaft bestellt ist.
Im ersten Nachholspiel am 3. Februar mußte dann Lübecks II. darunter leiden, dass die Mannschaft auf sportliche Art und Weise klar machen wollte, dass die Ziele unverändert gelten: ein möglichst guter Platz in der Oberliga und die Hauptrunde im DFB-Pokal.
Im Pokal macht sich gerade St. Pauli unbeliebt. Anders als der HSV, der für seine II. Mannschaft auf eine Teilnahme am Oddset-Pokal verzichtete, weil II. Mannschaften nicht an der Hauptrunde teilnehmen dürfen, nimmt Pauli II in honorierten Trainingsspielen an den Pokalspielen teil. Das letzte "Opfer", der SC Victoria, war entsprechend sauer.
Für unsere Mannschaft bedeutet das: Höchste Konzentration von der ersten Minute des Spieles bis zur letzten Minute der Nachspielzeit! Sollte die Post so abgehen wie in Lübeck, kann man sicherlich andas Ergebnis des Punktspieles anknüpfen. Fallen unsere ersten Tore nicht schnell, kann es gegen die tatentierten Fußballer von der Waidmannstraße schwer werden.
Verzichten muß Torsten Fröhling auf die Dauerverletzten Andreas Brück und Thomas H. Kristensen und wohl auch auf Björn Nadler, Oliver Kunkel und Stephan Hanke, die an leichteren Blessuren laborieren.
Allerdings werden die anderen 19 Spieler im Kader genügend brennen um im ersten Pflichtspiel dieses Jahres auf der Adolf-Jäger-Kampfbahn ihr Können zu zeigen.
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