| Schafft Altona den Schritt in die Zukunft? |
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| Geschrieben von W.Leschinski | |||||
| Montag, 14. Januar 2008 | |||||
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Groß war der Schock, nicht nur bei den Fans, sondern auch bei den Insidern, dass der AFC nicht in der Lage ist den Lizenzauflagen für die Regionalliga nachzukommen. Nach dem einige Tage vergangen sind, sind aber auch einige nüchterne Betrachtungen anzustellen. Die Kern-Auflagen sind personeller Natur: ein hauptamtlicher Geschäftsführer, hauptamtlicher für das Rechnungswesen, hauptamtlicher Fußballlehrer. Eine Erfüllung dieser Auflagen würde das Gesicht Altona 93 verändern, dass über 100 Jahre ehrenamtlich geführt wurde.Bei genauerer Betrachtung zwingt der DFB möglicherweise den Verein zu seinem Glück. Bei den wichtigen Aufgaben in den nächsten Jahren wird es unmöglich sein auf ein hauptamtliches Management zu verzichten. Dabei stehen zwei Aufgaben im Vordergrund: - Als klassischer Fußballclub verfügt der Verein weder über leistungsfähiges Stadion und - das ist vielleicht noch wichtiger - noch über ein Trainingszentrum. Der Aufnahmestopp in der Fußballjugendabteilung ist eine Schande für Altona - nicht nur für den Club. Hier müssen dringend Alternativen entwickelt werden. Eine Entwicklung die nur mit vollem beruflichen Einsatz geleistet werden kann. - Die zögernde Schritte zum Mehrspartenverein müssen (auch durch Kooperationen und Fusionen) weiter geführt werden. Hier ist, wie auch die Beispiele anderer Vereine zeigen, sehr viel Fingerspitzengefühl und Geduld erforderlich. Beide Aufgaben zusammen könnten Altona 93 in einigen Jahren zu einem leistungsfähigen Großverein in Altona machen. Der Startschuss muß aber schon jetzt gemacht werden. Altona 93 muß den Weg in die Professionalisierung gehen.
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